Eine Schatzkammer für Kunstliebhaber

von Redaktion

Der „Supermarkt der Kunst“ in Kolbermoor zog zu Jahresbeginn wieder zahlreiche Kunstliebhaber aus nah und fern an. Die von Studierenden der „Akademie der Bildenden Künste“ geschaffenen Werke stießen auf sehr großes Interesse.

Kolbermoor – Bereits wenige Minuten nach der Eröffnung trugen die ersten Besucher ihre Einkäufe aus dem Gebäude der Akademie der Bildenden Künste in der Kolbermoorer Spinnerei heraus. Die Dauer der Veranstaltung „Supermarkt der Kunst“ ging am Samstag von 10 bis 16 Uhr und erfreute sich auch in diesem Jahr sehr großer Beliebtheit.

Bunte Vielfalt an
Kunstwerken

Nicht nur aus der näheren Umgebung kommen Interessenten, um aus der großen, teils bunten Vielfalt von Kunstwerken, die die Studierenden im vergangenen Jahr unter der Anleitung verschiedener Dozenten geschaffen haben, Werke auszusuchen und käuflich zu erwerben. „Zum ersten Mal haben wir diesen Aktionstag im Jahr 2019 durchgeführt und waren überrascht, welch großer Beliebtheit sich diese Möglichkeit erfreute, Bilder oder Skulpturen zu günstigen Preisen zu kaufen.

Alle Beteiligten
profitieren davon

Es ist eine Veranstaltung, die allen Teilnehmern von Nutzen ist: den Schülern, die durch das immense Interesse der Besucher und potenziellen Käufer eine positive Bestätigung ihres Tuns erfahren, den Betrachtern durch die Möglichkeit, entweder zu kaufen oder sich einen Überblick verschaffen zu können, welche Kurse und Dozenten die Akademie bietet, und natürlich der Akademie selbst, die sich über das volle Haus freut. Die Verkaufssumme geht ohne Abzüge an die Schüler“, erläutert Akademie-Chefin Anna Eisner.

„Wir betrachten uns natürlich in erster Linie als Vermittler von Seminaren zum Erlernen künstlerischer Fähigkeiten.“ Circa 800 Exponate beinhaltete die Ausstellung in diesem Jahr. Jeder Schüler konnte zehn Werke bringen – fünf zum Aufhängen an den Wänden und fünf zum Auslegen auf den großen Arbeitstischen. Die auf den Tischen präsentierten Werke waren meistens auf Papier gearbeitet, die Exponate an der Wand mehrheitlich in Acryl auf Leinwand. Die Größen erstreckten sich vom Postkartenformat bis zu großen Formaten von circa zwei mal einem Meter. Mancher Käufer musste sich überlegen, ob und wie er seine Neuerwerbung in sein Auto bekommen konnte.

Acht Dozenten und
ihre Handschrift

Acht verschiedene Dozenten, deren Handschriften in vielen Werken zu ahnen waren, hatten die Kurse geleitet: Siegfried Anzinger, Felix Eckardt, Heribert Heindl, Matthias Kroth, Markus Lüppertz, Gabriele Musebrink, Max Wagner und Jerry Zeniuk. Organisiert war das Ganze hervorragend: Zum Bezahlen in bar oder mit EC-Karte wurde man an zwei verschiedene Tische gewiesen, professionell verpackt wurde in einem separaten Raum.

Viele Werke fanden
einen neuen Besitzer

Und so wechselten an diesem Tag zahllose Bilder und Skulpturen ihren Besitzer. So mancher erfreut sich demnächst zu Hause über Neues an den Wänden: Porträts oder menschliche Gestalten, Pferde und andere Tiere, Landschaften, frühlingsgeprägt oder winterlich, abstrakte Darstellungen, und, und, und. Ursprünglich sollte die Veranstaltung nur alle zwei Jahre stattfinden, aber wegen des großen Erfolges denkt man jetzt an eine jährliche Präsentation.

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