Kolbermoor – Bei einem „Stadtgespräch“ der Parteifreien Kolbermoor im Gasthof Füglein wurden viele Informationen zum Stadtgeschehen ausgetauscht. So informierte Zweiter Bürgermeister Dieter Kannengießer über die vorab vom Vorsitzenden Christian Sedl-mayr angefragten Themen. Der Rohbau beim Musikschulanbau läuft; ab April beginnen die Ausbaugewerke und Fertigstellung realistisch Anfang 2026, so Kannengießer.
Für das künftige Parkhaus Haßlerstraße erfolge derzeit die Entwurfsplanung mit der Maßgabe, eventuelle Kosten einzusparen. Die zu erarbeitende Kostenberechnung soll im Juni/Juli in den Stadtrat. Wenn die Freistellung für Bahnbetriebszwecke vorliegt, könne der Bauantrag im Herbst eingereicht werden und im Frühjahr 2026 mit dem Bau begonnen werden.
Das Vorkonzept für die Sanierung des Mareis-Saals nehme Formen an, bei der auch wieder eine Gaststätte möglich wäre. Die Vorplanung solle dann nach der Sommerpause im Stadtrat vorgelegt werden. Die Entwurfsplanung soll im Herbst erfolgen, sodass der Bauantrag eingereicht werden könne. Im Frühjahr/Sommer 2026 wäre dann ein Baubeginn realistisch, hieß es. Kritisch hierzu betrachtete ein Besucher etwaige Lärmbelästigungen im Umfeld, was jedoch von den Anwesenden unterschiedlich gesehen wurde. In der anschließenden Diskussion wurden die verschiedenen Themen sowie weitere Fragen, soweit möglich, beantwortet. Zu der von der Stadt abgelehnten Flüchtlingsunterkunft in der Rosenheimer Straße merkte Stadtrat Kerim Bacak an, dass es jetzt wohl darauf ankomme, wie das Landratsamt Rosenheim das weitere Vorgehen sieht. Der geplante Kreisverkehr Rosenheimer-/Ecke Ludwig-straße, die eventuelle Weiterführung des Fahrradweges durch Kolbermoor, Erweiterung des Bau- und Wertstoffhofes, das Gewerbegebiet Mitterhart und das Neubaugebiet Nord-Ost waren die zahlreichen Themen des Abends.