Zum Bericht „Postwurfsendung für den Zieleinlauf“ (Lokalteil):
Leider bringt der Artikel über die geplante Bebauung des sogenannten „Karolinenangers“ oder „Nordost Quartiers“ in Kolbermoor nicht deutlich genug zum Ausdruck, dass die gesamte Erschließung, insbesondere über die Fürstätter Straße im Nordwesten, völlig unzureichend und unterdimensioniert ist.
Bisher konnte von den Planern noch keine Lösung vorgelegt werden und den leidgeprüften Anwohnern erscheint eine Erschließung, wenn überhaupt, dann nur über eine neue, teure und zweispurige Zufahrtsbrücke über den Teufelsgraben möglich.
Bis zu 1000 Einwohner würden sonst hinter einer nur einspurig befahrbaren, kleinen Straße leben und könnten insbesondere in der langen Bauphase nur zu Fuß oder mit Lastenfahrrädern in die Stadt gelangen.
Wie soll ein neuer Stadtteil über eine Straße gebaut und erschlossen werden, wenn dort nicht einmal zwei VW Golf aneinander vorbeifahren können?
Hier sollten die Stadtplaner zuerst ansetzen und nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Die Planungen sehen eine dichte und massive Bebauung mit vielen großen, bis zu vierstöckigen Wohnblocks vor. Aus meiner Sicht eine disharmonische Einfügung zur bestehenden Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern.
Bernd O. Wensauer
Kolbermoor