Zur Berichterstattung über die Nicht-Verlängerung des Pachtvertrags mit Sabahat Kayisoglu für den Freibad-Kiosk in Kolbermoor (Regionalteil):
Leider finde ich mich nicht in einer Satire von Gerhard Polt wieder, sondern im Schwimmbad Kolbermoor. Es ist erschreckend, dass heutzutage bayerisch-schweinefleischlastige Küche und bairisch sprechendes Personal wohl Voraussetzungen sein sollen, um im Kolbermoorer Schwimmbad einen Kiosk zu betreiben.
Was sind das für armselige Sitten, sich anonym online zu beschweren, vor Ort jedoch keinen Mut zu haben, eine Wirtin auf Unklarheiten oder Wünsche anzusprechen? Willkommen in der Lebenswirklichkeit!
Die Beschwerdeführer sollten einfach mal hinter die Kulissen vom Kiosk am Happingerausee, Auer Schwimmbad oder in jede andere Gastwirtschaft blicken, wo man Rumänisch, Thailändisch et cetera hört. Dort fühlt sich kein Gast schlecht bedient, weil in der Küche kein Deutsch gesprochen wird.
Und Teil zwei der Lebenswirklichkeit: Hut ab vor einer Mutter, die Familie und Beruf alleine managen muss!
Innovative Konzepte bei einem Schwimmbadkiosk? Ich bin gespannt, auf wen die Wahl der Stadtverwaltung fallen wird. Gesucht wird ein deutsches Team ohne Hamburger-Currywurst-Pommes-Pizzakonzept, Hunde oder Kinder hinter den Kulissen, dafür Erfahrung in Abendveranstaltungen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Ich wünsche Frau Kayisoglu weiterhin viel Erfolg im Nußdorfer Schwimmbad!
Hedwig Fuchs
Kolbermoor