Kolbermoor – Mit dem symbolischen Spatenstich fiel der Startschuss für den letzten großen Bauabschnitt im Spinnereipark Kolbermoor. Bürgermeister Peter Kloo, Florian von Hayek von Behnisch Architekten sowie Max von Bredow und Peter Brandner von der Max von Bredow Baukultur GmbH gaben gemeinsam den offiziellen Beginn der Bauarbeiten für das Y-Haus und das Conradty-Haus bekannt.
Mit der schönste
Bauabschnitt
„Dieser Bauabschnitt ist für uns etwas Besonderes – vielleicht sogar der schönste im gesamten Park. Die beiden Häuser liegen unmittelbar am kleinen Weiher und fügen sich harmonisch in die gewachsene Umgebung ein“, erklärt Dr. Max von Bredow, geschäftsführender Gesellschafter der Max von Bredow Baukultur GmbH.
„Auch die große Nachfrage freut uns sehr – sie zeigt, dass unser Konzept, historische Bausubstanz und moderne Wohnkultur zu verbinden, aufgeht.
Mit diesem letzten großen Bauabschnitt geht die Revitalisierung der Alten Spinnerei auf die Zielgerade – und damit ein Projekt, das uns seit vielen Jahren begleitet und mit großem Stolz erfüllt.“ Die beiden Neubauten entstehen im nördlichen Bereich des Spinnereiparks, direkt am Ufer des idyllischen Sees. Geplant vom renommierten Münchner Büro Behnisch Architekten, spiegeln sie die besondere Verbindung von Natur, Architektur und Lebensqualität wider, die den Spinnereipark prägt.
Insgesamt entstehen 39 Eigentumswohnungen mit Größen zwischen 40 und 190 Quadratmetern. Leben im Park richtet sich an eine breite Zielgruppe: Singles, Paare, Familien sowie ältere Menschen sollen hier gleichermaßen ein zukunftsfähiges Zuhause finden. Ziel ist ein generationsübergreifendes, nachbarschaftliches Wohnen in einem hochwertigen Umfeld.
Mit ihrer feingliedrigen Holzrahmenfassade, großzügigen Fensterflächen und versetzten Terrassen schaffen die Gebäude eine warme, lebendige Atmosphäre, die Offenheit und Geborgenheit zugleich vermittelt. Jede Wohnung öffnet sich mit Blick auf den Park oder das Wasser – ein unmittelbarer Bezug zur Natur, der das Wohnen hier so besonders macht.
Die beiden Häuser sind dabei nicht als Solitäre gedacht, sondern als integraler Bestandteil des bestehenden Quartiers. Ihre freie Anordnung strukturiert den Straßenraum neu, öffnet Sichtachsen und lädt mit kleinen Wegen und Plätzen zu Begegnung und Bewegung ein.
So entsteht ein lebendiger Übergang vom bebauten Areal zum landschaftlich geprägten Teil des Spinnereiparks – ein Ort, an dem sich städtisches Wohnen und Natur auf selbstverständliche Weise begegnen.
Wie alle Gebäude im Quartier werden auch die neuen Häuser an das Nahwärmenetz der Stadt Kolbermoor angeschlossen. Damit verbindet das Projekt ökologische Verantwortung mit langfristiger Versorgungssicherheit.
Darüber hinaus profitieren die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner von der gewachsenen Infrastruktur an der Alten Spinnerei: Restaurants, Cafés, Geschäfte, Arztpraxen, Bildungseinrichtungen und eine Kindertagesstätte befinden sich in direkter Nachbarschaft – ergänzt durch moderne Mobilitätsangebote wie Carsharing. Was 2006 als brachliegendes Fabrikgelände übernommen wurde, hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem Modellprojekt für den erfolgreichen Strukturwandel vom Industrieareal zum urbanen Lebensraum entwickelt.
Revitalisierung
der Alten Spinnerei
Heute steht die Revitalisierung der Alten Spinnerei beispielhaft für die Verbindung von Denkmalschutz, zeitgemäßer Architektur und nachhaltiger Quartiersentwicklung.
Mit dem nun gestarteten Bauabschnitt wird dieses Kapitel vollendet: Die Alte Spinnerei bleibt ein Ort, an dem historische Identität, modernes Wohnen und hohe Lebensqualität auf besondere Weise miteinander verschmelzen – ein Stück Stadtgeschichte, das Kolbermoor nachhaltig prägt und in die Zukunft führt.