Kolbermoor – Im Rahmen einer Projektwoche haben vier Schüler der 8. Klasse der Pauline-Thoma-Mittelschule in Kolbermoor zusammen mit zwei erfahrenen Schmieden wieder vier kunstvolle Abfallkörbe geschmiedet. Die Körbe sind nun in der Stadt sichtbar und tragen zur Verschönerung des öffentlichen Raums bei – ein bleibendes Zeichen für die Schüler, die ihre Spuren hinterlassen haben.
Begleitet von den Schmieden Michael Ertlmeier und Hans Reif konnten die Schüler im Rahmen des Projekts ihre eigenen Ideen und Entwürfe einbringen. Drei der gefertigten Abfallkörbe wurden für den Bahnhof Kolbermoor bestimmt. Sie fügen sich harmonisch in das Gesamtbild des Bahnhofs ein und bieten nicht nur eine praktische Lösung für die Abfallentsorgung, sondern auch einen ästhetischen Blickfang für die Reisenden und Pendler. Ein weiterer Abfallkorb wurde speziell für die „Naschwerkstatt“ am Bahnhof Kolbermoor gestaltet.
Das Projekt war für die Schüler eine Gelegenheit, handwerkliche Fertigkeiten zu erlernen und gleichzeitig ihre kreative Seite zu entfalten. „Es war spannend zu sehen, wie aus einem rohen Material wie Eisen so etwas Schönes entstehen kann“, erklärte einer der Schüler.
Die Schmiede unterstützten die Schüler nicht nur mit technischer Expertise, sondern gaben auch wertvolle Tipps zur Gestaltung und Ausführung der Arbeiten. „Schmieden ist eine alte Kunst, die es zu bewahren gilt“, so einer der begleitenden Schmiede. „Es ist schön zu sehen, wie die Schüler nicht nur das Handwerk erlernen, sondern auch ein Gespür für die Verbindung von Kunst und Funktion entwickeln.“
Die kunstvollen Abfallkörbe sind nun nicht nur funktionale Objekte, sondern auch ein bleibendes Kunstwerk für die Schmiedestadt Kolbermoor.
Die Schüler haben mit ihrem Engagement und ihrer Kreativität einen wertvollen Beitrag zur Verschönerung des öffentlichen Raums geleistet – sie haben wahrlich Spuren hinterlassen, die noch lange sichtbar bleiben. Die Stadt Kolbermoor und die Städtebauförderung der Regierung von Oberbayern finanzieren jedes Jahr das Projekt, koordiniert durch das Bürgerhaus Mangfalltreff, welches den Schülern zu wertvollen Praxiserfahrungen verhilft.