Zum Bericht „Bauprobleme sorgen für Verzögerung beim Rückhaltebecken Feldolling“ (Lokalseiten):
Viele im unteren Mangfalltal haben sehnlichst auf die Inbetriebnahme des Rückhaltebeckens in Feldolling, als wirksamen Schutz gegen Hochwasser, gewartet. Immerhin sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen und Millionen verbaut. Kurz vor „Toröffnung“ erfährt man nun, dass sich das Ganze aufgrund von Drainageproblemen um weitere Jahre verzögern wird. Drainageprobleme sind ernst zu nehmen, aber deswegen gehören sie von Anfang an mit einbezogen und möglichst früh gelöst. Die dilettantischen Erklärungen des Wasserwirtschaftamts hierzu sind der Gipfel der Unverschämtheit. In der „freien Wirtschaft“ wären längst Köpfe gerollt, aber so, bei einem Amt, und den paar Millionen… Wahrscheinlich muss es erst wieder einen einzigen See von Gmund bis Rosenheim geben, bevor hier schneller etwas passiert.
Erich Vorac
Kolbermoor