Wenn das Leben beschnitten wird
Ein Urologe nimmt in einer Berliner Privatklinik eine Beschneidung an einem zweijährigen Jungen vor. Foto dpa
Der Verein „intaktiv“ kämpft für das Recht auf genitale Selbstbestimmung. Ein Treffen am heutigen Freitag soll Betroffenen helfen, ihre Erfahrungen zu teilen. Peter Leonhardt (36) spricht über seine eigenen leidvollen Erfahrungen.
Kolbermoor – Ob aus religiösen Gründen oder auf medizinischen Rat – die Beschneidung, also das Entfernen der Vorhaut am Penis, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Auf dem Grundsatz der Menschenrechte („Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“) will der Verein „intaktiv“