Kolbermoor – Mit einer rauschenden Partynacht hat Kolbermoor am Dienstag das Jahr 2025 ausklingen lassen. Bei der traditionellen Vorsilvesterparty auf dem Platz vor dem Alten Rathaus, das mittlerweile die Stadtsing- und Musikschule Kolbermoor beherbergt, hatten Tausende Besucher gemeinsam friedlich und ausgelassen gefeiert, wie auch die Bad Aiblinger Polizei bestätigte. „Wir haben dazu keine Einträge“, sagte eine Sprecherin auf OVB-Anfrage.
Live-Band
und DJ-Duo
Nach dem Start um 18 Uhr wurde die Stimmung Stunde um Stunde ausgelassener und fröhlicher. Was unter anderem auch an den musikalischen Auftritten lag, die der Veranstalter, der Gewerbeverband Kolbermoor, organisiert hatte. Heizte zunächst die Live-Band „Moor or Less“ den Besuchern mit einem Mix aus Pop, Rock und Cover-Versionen bekannter Hits ein, übernahm später das DJ- und Produzentenduo Beachbag mit ihren elektronischen Dance-Tracks die Bühne.
Mehr Besucher
als 2024
Giacomo Anzenberger (43), Vorsitzender des Gewerberverbands, hatte im Vorfeld der Vorsilvesterparty mit rund 3000 Besuchern gerechnet. Eine Zahl, die nach einer ersten Schätzung erreicht, wenn nicht sogar übertroffen worden ist. „Es waren eher ein bisschen mehr, als im Jahr davor“, zeigte sich Anzenberger auf OVB-Anfrage zufrieden. „Ich habe das Gefühl, dass die Party relativ gut angekommen ist“, so der 43-Jährige. „Die DJs waren jedenfalls begeistert.“
Ruhiger Abend für
Sicherheitsdienst
Besonders erfreulich: Bislang ist von Beschwerden oder Auseinandersetzungen während sowie um Umfeld der Party überhaupt nichts bekannt. So zieht nicht nur die Polizei ein positives Fazit, sondern auch Anzenberger. „Die Polizei war ja selbst mehrmals vor Ort, um nach dem Rechten zu sehen“, berichtete Giacomo Anzenberger am Tag nach der Party. „Auch beim Sicherheitsdienst sind überhaupt keine Beschwerden eingegangen.“
Im neuen Jahr
mit Eintrittspreis
Bei der Vorsilvesterparty im Jahr 2026 will Anzenberger und sein Team dann „noch mehr Gas geben“. Die Besucher werden sich dann allerdings darauf einstellen müssen, Eintritt für die Veranstaltung zu bezahlen, wie Anzenberger bereits im Vorfeld der Party gegenüber dem OVB verriet. Er versprach allerdings, dass der Eintrittspreis „sehr moderat“ ausfallen werde. Anzenberger: „Wir wollen damit nichts verdienen. Es geht wirklich nur darum, die Kosten zu decken.“