Bad Aibling – Am Montagmorgen hat sich auf der Staatsstraße 2078 bei Bad Aibling ein folgenschwerer Unfall ereignet. Gegen 6.45 Uhr verlor eine Frau im Abschnitt zwischen dem Pullacher Kreisel und der Abzweigung nach Willing die Kontrolle über ihr Fahrzeug und überschlug sich. Dies führte zu einer Vollsperrung und zu weitreichenden Verkehrsbeeinträchtigungen. Während am Vormittag noch Unklarheit über die Anzahl der Beteiligten und die Schwere des Unfalls herrschte, gab die Polizei nun nähere Informationen gegenüber dem OVB bekannt.
Laut Angaben eines Sprechers der Polizeiinspektion Bad Aibling handelte es sich bei der Fahrerin um eine 37-jährige Bad Aiblingerin. Sie war mit ihrem Fahrzeug von Kolbermoor Richtung Mietraching unterwegs. „Aus bislang ungeklärter Ursache ist sie alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen, ins Bankett gefahren und an einen Baum geprallt“, sagt der Polizeisprecher.
Das Fahrzeug habe sich überschlagen und sei auf die Fahrbahn zurückgeschleudert worden. Dort war es zum Stillstand gekommen. „Gott sei Dank“, erklärt der Sprecher, sei der Pkw-Fahrerin dabei nichts Schlimmes passiert. „Sie ist mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus in Bad Aibling gebracht worden.“ Beim Fahrzeug geht man von einem wirtschaftlichen Totalschaden beziehungsweise von einer Schadenssumme um 10.000 Euro aus. Dass die Bad Aiblingerin mit einer großen Wucht auf den Baum geprallt war, zeigten alleine die Spuren nach dem Unfall, denn: „Der Baum wurde massiv beschädigt“, so der Polizeisprecher.
Durch den Unfall wurde die 37-Jährige in ihrem Auto eingeklemmt, weshalb sie von der Feuerwehr befreit werden musste. Wie die Polizeiinspektion Bad Aibling erklärt, sei die Sicht möglicherweise durch den Nebel auf der Straße eingeschränkt gewesen.
Wie es jedoch genau zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit völlig unklar. „Die Unfallursache ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen“, so der Polizeisprecher.
Vor Ort waren Feuerwehren aus Bad Aibling, Pullach und Kolbermoor, die auch die Verkehrssperrung von 6.50 bis 8.50 Uhr übernahmen. Die Polizei spricht von 20 bis 30 Einsatzkräften, die am Montagmorgen vor Ort waren.
Nicolas Bettinger