Michael Zeisler als Vorsitzender bestätigt

von Redaktion

Jahresversammlung des VdK-Ortsverbands Kolbermoor – Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander

Langjährige treue Mitglieder im VdK-Ortsverband Kolbermoor wurden geehrt.Foto Strim

Kolbermoor – Der VdK bleibt ein Verfechter des Sozialstaats. In Bayern ist er größter Sozialverband und starker Partner bei den Themen Rente, Krankheit, Pflege, Behinderung und Erwerbsminderung. Tragende Säulen in den Ortsverbänden sind engagierte und ehrenamtliche Vorstände, die ihre Mitglieder motivieren und neue Interessenten hinzugewinnen.

Dazu gehört der VdK Ortsverband Kolbermoor mit seinem Vorsitzenden Michael Zeisler. Ihm sprachen die anwesenden 39 Mitglieder und Weggefährten in der kürzlich abgehaltenen Jahresversammlung im Kolbermoorer Trachtenheim einstimmig das Vertrauen aus. Stellvertretend steht ihm in den kommenden vier Jahren Beate Leupold als Nachfolgerin von Rita Gilk zur Seite.

Schriftführer ist Michael Zeisler und für geordnete Finanzen zeichnet weiterhin Werner Leupold als Kassier verantwortlich. Rowena Konrad heißt die künftige Frauenvertreterin und tritt in die Fußstapfen von Katharina Schörghuber, die für das Amt nicht mehr kandierte und zusammen mit Rita und Kurt Gilk aus dem Vorstand ausscheidet.

Alina Hell, Benedikt Grotegut und Heinz Goppelhuber wurden als Beisitzer gewählt. Bestätigt als Delegierte für den Kreisverband wurden Michael Zeisler und Beate Leupold sowie als Ersatzdelegierte Werner Leupold und Aline Hell. Das Referendum leitete der neue Bürgermeister der Stadt Kolbermoor, Thomas Rothmayer, unterstützt von Rita und Kurt Gilg. Mit durchwegs einstimmigem Votum würdigte die Versammlung die Arbeit ihres Vorstands in den vergangenen zwölf Monaten.

Abwechslungsreich und kurzweilig waren dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden zur Folge die Aktivitäten des Ortsverbands wie Neubürgerempfang, Tagesausflug nach Rossfeld im Berchtesgadener Land und vereinsinterne Angebote wie die beliebten Stammtische.

Schwierige soziale Fälle
nehmen in der Stadt zu

Den Ausführungen der scheidenden Frauenvertreterin Katharina Schörghuber zufolge waren vorwiegend ältere Menschen erfreut und überrascht, wenn Kümmerer vom VdK-Ortsverband ihnen Glückwünsche zum Geburtstag persönlich überbrachten. Finanziell steht der Ortsverband gut bis sehr gut da, wie die anwesenden Mitglieder aus der Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben des Kassiers Werner Leupold entnehmen konnten.

Ehren durften Vorsitzender Michael Zeisler, Thomas Rothmayer, Rita Gilk und Benedikt Grotegut (Sozialrechtsberater im VdK Kreisverband) für 50 Jahre Mitgliedschaft Werner Nowak und für 30 Jahre Susanne Hunger und Klaus Sieber sowie Gabriele Lohberger und Christa Zehetmeir. Treue zum VdK hegen seit 25 Jahren Heide Schuh, Katharina Schörghuber, Josef Lingg, Richard Wenzberger und Isabella Gutwein sowie Reinhard Gross, Helga Bernd und Martin Wenzberger.

Soziale Themen gehören zu den Herzensangelegenheiten von Thomas Rothmayer seit den Jahren als Ordnungsamtsleiter und erst recht als neuer Bürgermeister, wie er in seinem Statement bekundete. In der Stadt an der Mangfall sei die Zahl schwieriger sozialer Fälle zunehmend und die Schere zwischen Armut und Reichtum klaffe immer weiter auseinander. Beschlossen habe der Stadtrat zwei neue Stadtbusse, die auch für Bürger mit körperlichen Einschränkungen geeignet sind.

Von einem anspruchsvollen Jahr 2025 mit steigenden Preisen, hohen Mieten und Polarisierung in der Gesellschaft berichtete Benedikt Grotegut in der Funktion als Rechtssachbearbeiter im VdK-Kreisverband. Erfreulich seien die steigenden Mitgliederzahlen. Schwerpunkte in der Rechtsberatung lagen bei Renten und Schwerbehinderungen.

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