Zum Kommentar „Rückzug von Max von Bredow sendet ein fatales Signal“ (Lokalseiten):
Nicht die Zauneidechse oder der seltene Ameisenbläuling gefährden die weitere Planung des Wohnquartier Nord-Ost in Kolbermoor. Aber die Bürgerinitiative N.O.T. Kolbermoor zieht alle Register, um eine Bebauung des Areals „Am Alpenblick“ zu verhindern. Man könnte meinen, Asterix ist in Kolbermoor und kämpft mit allen Mitteln gegen den Bauprojektentwickler sowie Stadt- und Kreisverwaltung für den Erhalt seiner kleinen, bestehenden bajuwarischen Wohnsiedlung.
Dass hier keine sachbezogene Diskussion mehr zwischen der BI, der Stadt Kolbermoor und dem Projektentwickler Max von Bredow Baukultur GmbH stattfindet, schuldet einer schon länger vergifteten Gesprächsführung unter den beteiligten Parteien.
Dass Bürgermeister Thomas Rothmayer den formellen Schritt einer rechtlichen Unterlassungserklärung an die BI getan hat, ist erst einmal richtig. Bedenklich und nicht nachvollziehbar ist der Ausstieg des Projektentwicklers. Ein so renommiertes Unternehmen wie die Max von Bredow Baukultur GmbH sollte doch mit solchen, unter der Gürtellinie gehenden und leider auch persönlichen Anfeindungen professioneller umgehen können.
Genauso unverständlich ist, dass heutzutage eine kleine BI mit einem bereits verlorenen Bürgerentscheid solche Projekte in der Planungsphase schon so negativ beeinflussen kann. Ich respektiere den Privatmann Max von Bredow und seine Entscheidung zum Projektausstieg, aber nicht die als Geschäftsführer der Max von Bredow Baukultur GmbH, die das Stadtbild von Kolbermoor so positiv mitgeprägt hat.
Rainer Tschichholz
Kolbermoor