Wetterglück und tolle Stimmung

von Redaktion

Das Bürgerfest in Kolbermoor hat am Freitag, 17. Juli, und am Samstag, 18. Juli, zahlreiche Besucher angelockt. Trotz schlechter Wetterprognosen feierten die Gäste bei bester Stimmung und unterstützten damit gleichzeitig die wichtige Jugendarbeit der Vereine.

Kolbermoor – Das Glück gehört den Tüchtigen, so heißt es. Und seit dem Wochenende weiß man: Wetterglück ist darin ausdrücklich inbegriffen. Denn obwohl die Vorhersage etliche und möglicherweise schwere Gewitter im Angebot gehabt hat und es anderenorts im Landkreis auch durchaus mal ordentlich geschüttet hat: In Kolbermoor hat das Wetter durch einen Regenschauer nur ganz kurz gezeigt, wie es hätte sein können, wenn dort nicht gerade Bürgerfest gewesen wäre. Ansonsten ist das Wetter aber hervorragend gewesen.

Begeisternde
Auftritte der Vereine

Natürlich stellte sich die Frage, wer da in Kolbermoor beim Bürgerfest nun „die Tüchtigen“ waren, doch die Antwort war einfach: schlichtweg alle. Also nicht nur die Vereine, die dieses Fest auf die Beine stellten, sondern auch die, die es in diesem Jahr wieder so zahlreich besuchten. Denn was bisweilen in Vergessenheit gerät: Das Geld, das die Vereine dank der Besucher an diesen zwei Tagen einnahmen, kommt ihrer Vereinsarbeit zugute und dabei, wie Bürgermeister Thomas Rothmayer anerkennend feststellte, vor allem der Jugendarbeit.

Deshalb leistete im Grunde jeder Besucher mit jedem „Steckerlfisch“, jedem „Hendl“, jeder „Schnitzelsemmel“, jedem Stück Kuchen und auch mit jedem Glas Wein aktive Vereins- beziehungsweise Jugendarbeitsförderung. Eindeutiger konnte das, was man eine „Win-win-Situation“ nennt, eigentlich nicht sein.

Und besonders schön sehen konnte man das auch an den Kindern der Trachtenvereine, die am Samstag (18. Juli) auftraten. Sie begeisterten nicht nur die Zuschauer, sondern hatten sichtlich auch selbst jede Menge Spaß an ihren Auftritten. Zudem waren sie im Anschluss selbst Gäste, nämlich bei der Spielstraße, zu der die Rainerstraße am Samstag (18. Juli) traditionsgemäß wurde: Sie ließen sich schminken oder übten sich als Nachwuchsfeuerwehrmänner.

Richtig großen Eindruck hatte bereits am Freitag (17. Juli) auch der Faschingsverein gemacht, und damit war nicht nur sein Steckerlfisch gemeint. Sondern in erster Linie die Auftritte der Kinder- und Jugendgarde sowie die der Erwachsenen: Die Showtänze und nicht zuletzt die Hebefiguren ernteten großen Applaus, waren sie ja auch wie immer perfekt dargeboten. Und auch das ist eine Tatsache, die man oft zu gering schätzt: Denn die Mitglieder des Faschingsvereins waren im Kopf ja eigentlich schon längst ganz woanders, beim Programm der kommenden Saison nämlich.

Kein Wunder, dass sich Bürgermeister Thomas Rothmayer am Samstag (18. Juli) nicht nur zufrieden, sondern geradezu glücklich über den Verlauf des diesjährigen Bürgerfestes zeigte. Und die durchweg fröhlichen Gesichter, die man an den voll besetzten Bierbänken und am Rand der Darbietungen sehen konnte, bewiesen: Er war damit nicht allein.

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