„Ausklang“ vereint Klassik, Jazz und Volksmusik

von Redaktion

Dritte Ausgabe des Herbstfestivals der Tiroler Festspiele – Konzerte vom 1. bis 3. Oktober

Erl – Das Herbstfestival „Ausklang“ der Tiroler Festspiele Erl geht in seine dritte Ausgabe und eröffnet damit die Spielzeit 2026/27. Wie die Tiroler Festspiele Erl mitteilen, findet das Festival von Donnerstag (1. Oktober) bis Samstag (3. Oktober) im Festspielhaus Erl statt. Unter dem Motto „Open source“ verbindet das Festival Musik aus unterschiedlichsten Stilen: Klassik trifft auf Volksmusik, Jazz, Pop, Weltmusik und mehr.

„Ich finde es sehr interessant, wenn Musik überrascht, wenn ich etwa ein Lied höre, im Nachgang kommt ein Bach-Präludium und dann eine Improvisation“, schildert Festivalkurator Andreas Schett das Konzept. „Das entspricht wahrscheinlich stark unserem heutigen Hören. Was man etwas abfällig „Playlist-Phänomen“ nennt, das machen wir kuratiert, sozusagen eine „kuratierte Playlist“. Davor erfolgt allerdings noch etwas Wesentliches: eine Verbeugung vor den vielen wunderbaren Musikern und dem, was sie mitbringen, dem Material, das wir kuratieren. Wir suchen nicht Beiträge aus Stilrichtungen oder Epochen, sondern wir denken zuerst an relevante künstlerische Positionen. Diese werden beim Ausklang nicht nach einem Zeitplan ‚abgearbeitet‘, sondern es werden gemeinsam Übergänge musiziert, die das Besondere darstellen. Momente, die man nur beim Ausklang erleben kann: nicht nur das Überraschende, auch das Verbindende.“

Neu im Programm ist in diesem Jahr ein Late-Night-Concert des Leonkoro Quartetts am zweiten Festivaltag, am Freitag (2. Oktober), um 22 Uhr – in einem besonderen Setting: Das Publikum sitzt dabei gemeinsam mit den Musikern auf der Bühne des Festspielhauses. Nur 130 Gäste finden dort Platz. Auf dem Programm steht Franz Schuberts Streichquartett Nr. 13 a-Moll D 804 „Rosamunde“. Ein ausgewählter Wein ist im Ticketpreis für dieses Late-Night-Concert bereits inkludiert.

Den Auftakt am Donnerstag (1. Oktober) gestalten ab 19 Uhr das Leonkoro Quartett und die Musicbanda Franui, ab 20.30 Uhr folgt David Helbock’s Random/Control feat. Filippa Gojo. Das 2019 in Berlin gegründete Leonkoro Quartett zählt zu den gefragtesten Ensembles der jungen Generation und gab bereits erfolgreiche Debüts bei namhaften Konzerthäusern und Festivals, darunter die Salzburger Festspiele. Der Jazzpianist David Helbock gründete 2009 die Gruppe Random/Control, eine Formation aus drei Vorarlberger Musikern, die seither weltweit reüssiert. In Erl interpretiert die Vorarlberger Jazzsängerin Filippa Gojo, Gewinnerin des Neuen Deutschen Jazzpreises 2015, von Helbock vertonte Gedichte von William Blake, Emily Dickinson und anderen. Die Musicbanda Franui übernimmt gemeinsam mit Andreas Schett an allen drei Festivaltagen die musikalische Gastgeberrolle.

Am Freitag (2. Oktober) eröffnen ab 19 Uhr der deutsch-amerikanisch-persische Musiker, Sänger und Komponist Malakoff Kowalski sowie die Musicbanda Franui den Abend. Ab 20.30 Uhr folgen das Wiener Akustik-Duo „Die Strottern“ und die JazzWerkstatt Wien mit dem gemeinsamen Projekt „Sieben Zwetschken“. „Die Strottern“ kehren damit nach ihrem Auftritt beim ersten Ausklang 2024 nach Erl zurück.

Den Abschluss bilden am Samstag (3. Oktober) ab 18 Uhr der Sänger, Songwriter und Akkordeonspieler Maxi Pongratz mit einem neuen Trio sowie das finnische Mundharmonika-Quartett Sväng. Ab 19.30 Uhr tritt die österreichisch-englische Sopranistin Anna Prohaska gemeinsam mit the Musicbanda Franui auf. Den Abend beschließt ab 21 Uhr die österreichische Band Shake Stew, die seit ihrem Auftritt beim Jazzfestival Saalfelden 2016 in ganz Europa Erfolge feiert.

Karten für das Festival sind unter www.tiroler-festspiele.at sowie im Kartenbüro der Tiroler Festspiele Erl erhältlich. Für das Late-Night-Concert empfehlen die Tiroler Festspiele Erl aufgrund der begrenzten Platzzahl von 130 Sitzplätzen eine frühzeitige Buchung.

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