von Redaktion

Eine Madonnen-Inflation ist zurzeit in Nürnberg zu bestaunen. Verantwortlich ist der Konzeptkünstler Ottmar Hörl, der 600 goldfarbene Statuen neben dem Germanischen Nationalmuseum aufstellen ließ (hier ein Assistent). Sie sind Nachbildungen einer Statue aus Lindenholz eines unbekannten Nürnberger Meisters. Hörl will dazu anregen, über die Gleichförmigkeit nachzudenken. Schon mehrfach gab es solche Aktionen. 1998 brachte Hörl 4000 Gartenzwerge vors Münchner Nationaltheater, 2003 rund 7000 Hasen auf den Nürnberger Hauptmarkt. Die Madonnen-Aktion dauert zwei Wochen, danach werden sie verkauft. foto: daniel Karmann/ dpa

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