Buch
Was ist gerecht? Bei Gerichtsurteilen zweifelt man da als Laie allzu häufig. Ferdinand von Schirach hat als Strafverteidiger oft mit dieser Frage zu tun – und arbeitet sie als Schriftsteller für den ungeschulten Leser literarisch auf. Von Juristen wurde er dafür kritisiert, dass er sich an wahren Fällen orientiert, sie dann aber zu sehr vereinfacht. In diesem Büchlein, einem Gespräch zwischen von Schirach und Alexander Kluge, unterhalten sich die beiden darüber, was Literatur im Gegensatz zur Juristerei darf. Dabei bedienen sie sich bei den großen Denkern von Sokrates bis Voltaire. Ein anregender Dialog, der zum Weiterdiskutieren einlädt. kjk
Hervorragend (((((