Kultur in kürze

von Redaktion

„Star Wars“-Macher kontert Fan-Schelte

Der Regisseur und Drehbuchautor Rian Johnson hat auf die Kritik an seinem Film „Star Wars: Die letzten Jedi“ reagiert. „Das Ziel ist nie, zu spalten oder Leute zu verärgern, aber ich denke, dass die derzeitigen Debatten irgendwann stattfinden mussten, wenn ,Star Wars‘ wachsen, voranschreiten und weiter Bedeutung haben soll“, schreibt der 44-Jährige auf Twitter. Obwohl Filmkritiker, auch unserer Zeitung, dem neuen Teil der Science-Fiction-Saga eine gute Bewertung gaben, stießen manche Wendungen bei Fans auf Unmut: So waren einige unzufrieden, wie sich zentrale Figuren, etwa Luke Skywalker, in der neuen Folge entwickeln. Die achte Episode der „Star Wars“-Reihe kam am 14. Dezember in die deutschen Kinos. Sie knüpft an den Vorgänger „Das Erwachen der Macht“ an. Am Eröffnungswochenende spülte der Film in Nordamerika umgerechnet 187 Millionen Euro in die Kassen.

250 Briefe und Postkarten des Schriftstellers Hermann Hesse (1877-1962) an seine Cousine Fanny Schiler (1890-1979) sind neu in die Bestände des Deutschen Literaturarchivs in Marbach (Baden-Württemberg) gekommen. Sie stammen aus der Zeit von 1930 bis 1962 und seien aufschlussreiche Zeugnisse zu Leben und Werk des Literaturnobelpreisträgers in einer von politischen Umbrüchen und Gewalt geprägten Zeit, betonte das Literaturarchiv. Neben Familiennachrichten gehe es in den Briefen häufig um Literatur und Musik. Die 13 Jahre jüngere Cousine Hesses war Violinistin und Musikpädagogin in Calw, der Geburtsstadt des Autors. Viele Briefe seien mit kleinen Aquarellen versehen, einige trügen Spuren der nationalsozialistischen Zensur, so das Archiv. Die Briefe kamen als Stiftung der Familie Schiler nach Marbach.

Bayern stellt für die Instandsetzung des ehemaligen Zehntstadels in Steinheim/Memmingen mehr als 1,02 Millionen Euro bereit. Das Geld stammt aus dem Entschädigungsfonds für die Denkmalpflege, wie das Kunstministerium bekannt gab. „Die Mittel helfen, ein bedeutsames Denkmal im historischen Zentrum der Stadt Memmingen zu erhalten“, sagte Minister Ludwig Spaenle (CSU). Als bau-, sozial- und ortsgeschichtliches Zeugnis sei der ehemalige Zehntstadel von überregionaler Bedeutung. Das Baudenkmal im Stadtteil Steinheim wurde 1751 als Zehntstadel des Memminger Unterhospitals errichtet und mit einem stattlichen Satteldachbau versehen. Im damals eingerichteten Wohnteil haben sich an historischer Ausstattung unter anderem eine Holzkassettendecke und eine Wandvertäfelung erhalten. Die geplante Instandsetzung diene dazu, eine Substanzgefährdung des Baudenkmals zu beseitigen. Die Dachdeckung und das Mauerwerk müssten erneuert werden.

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