Kultur in kürze

von Redaktion

Hoferichter-Preis für Karl-Heinz Hummel

Der Kabarettist und Autor Karl-Heinz Hummel (64; Foto: Klaus Haag) erhält den Ernst-Hoferichter-Preis 2018. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung wird ihm am Dienstag in München durch Kulturreferent Hans-Georg Küppers überreicht. Der Preis würdigt freischaffende Münchner Künstler aus dem Bereich Literatur und Kabarett. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass Sozialpädagogen wie Hummel oft „einen besonders tiefen Einblick in menschliche Abgründe“ hätten. Wenn sie zudem Gespür für Amts-Aberwitz und Alltags-Grotesken hätten und obendrein eine Lust auf Sprachgaudi, Parodie und eine Freude am Erzählen, dann seien sie auf einer Linie mit dem Weltenbummler Ernst Hoferichter.

Sie war eines der „Mädels vom Immenhof“. Angelika Meissner starb am 10. Januar mit 77 Jahren in einem Berliner Pflegeheim, wie die Agentur Wort und Kunst am Freitag unter Hinweis auf die Familie mitteilte. Meissner spielte in der Ponyhof-Saga die Rolle der Dick, Heidi Brühl war in den Filmen ihre Schwester Dalli. Gedreht wurden die Kinofilme in den Fünfzigerjahren; viele Zuschauer kennen sie aus den Wiederholungen im Fernsehen. Meissner drehte noch einige Filme, arbeitete später aber als Architektin.

Seine Romane und Reisebeschreibungen aus der Provence machten ihn berühmt: Der Brite Peter Mayle starb mit 78 Jahren in einem südfranzösischen Krankenhaus. Sein Buch „A Year in Provence“ wurde in Dutzende Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft. Zu seinen weiteren Erfolgen gehört „Hotel Pastis“. Mayle, der anfangs in der Werbebranche arbeitete, schrieb auch Erziehungsratgeber und ein Aufklärungsbuch für Kinder.

Artikel 4 von 6