Interview
Der Nimmersatte
Rainhard Fendrich über jüdischen Witz, den Wunsch, etwas zurückzugeben, und das Hadern mit dem eigenen Konterfei
Rainhard Fendrich sitzt in München im Café und bestellt zu allererst einen Espresso. „Dreifach bitte!“ Ernsthaft? Aber ja! Wenn’s um Kaffee geht, scherzt ein Wiener nicht. Dass der Sänger, der vor 63 Jahren in der Donaumetropole geboren wurde, ein echter Wiener ist, beweist er auch mit seinem neuen