Waltz macht den „Exodos“

von Redaktion

Die neue Inszenierung der Choreografin wird in Berlin uraufgeführt

Sasha Waltz zeigt am 23. August erstmals ihr neues Werk „Exodos“. Im Berliner Radialsystem wird die Inszenierung der Choreografin und Tänzerin uraufgeführt. Die 55-Jährige hebe in der Produktion die klassische Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum auf, kündigte das Radialsystem an. Das bedeutet, dass sich das Publikum während der gesamten Aufführung frei im Raum bewegen könne.

„Im Neugriechischen bedeutet ,Exodos‘ das Ausgehen ins Nachtleben, den Auszug, die Flucht, sowie wortwörtlich den Ausweg. In welche Räume und Zustände wollen und können wir vordringen? Welche Kräfte entfesselt unser Drängen?“, teilte das Theater mit. Waltz untersuche in ihrer Arbeit, wie Menschen und ihre Bewegungen durch die Sehnsucht bestimmt werden, aus der Realität auszubrechen.

Zum Ensemble gehören 26 Tänzerinnen und Tänzer der Kompanie Sasha Waltz & Guests. Mit dem Choreografen Johannes Öhman, der bisher das Royal Swedish Ballet in Stockholm leitet, wird Waltz künftig das Staatsballett Berlin als Doppelspitze führen (wir berichteten). Öhman tritt zur neuen Spielzeit an, Waltz ein Jahr später. dpa

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