In jeder Hinsicht ein Ausnahmealbum legt Lockenkopf Phil Cook mit seiner zweiter Solo-CD vor. „People are my Drug“ ist so vieles: eine Songwriter-Platte der Oberliga, ein tief emotionales Folkrock-Gospel-Monster, eine mehr als gewitzte Aufarbeitung sämtlicher Americana-Einflüsse und nicht zuletzt aufgrund seiner Verwurzelung im Sound der Südstaaten ein mächtiges Manifest, dass handgemachte Musik eben doch durch nichts zu ersetzen ist. Sich mit Körper und Seele in dieses Album zu werfen, ist eine lohnenswerte Wohltat, zumal man es auch noch mit einem veritablen Haudegen der Americana-Szene zu tun hat. Cooks ehemaliger Band DeYarmond Edison stand ein gewisser Justin Vernon vor, besser bekannt als Grammy-Abräumer Bon Iver. Cook spielte mit Mavis Staples, Bruce Hornsby, John Prine oder den Blind Boys of Alabama… Möge er trotz seiner tollen Unternehmungen viel Zeit für weitere Solo-Alben finden! cu