Leben, das im Rausch verging

von Redaktion

Sehenswert ((((;

Schade, dass die DVD auf Extras (bis auf den Kinotrailer) verzichtet. Hätte man doch gern noch einmal Live-Aufnahmen der echten Christa Päffgen gesehen. Um nach dem Filmgenuss verblüfft festzustellen, wie gut es Trine Dyrholm darin gelingt, diese Päffgen zu spielen. Die Dänin gibt sich ganz der Rolle hin. „Mut zur Hässlichkeit, den hat sie“, schreibt unsere Kritikerin bei Kinostart über Dyrholms Auftritt in dieser gelungenen Künstler-Dokumentation. Denn der Film erzählt ja nicht von den jungen Jahren des ersten deutschen Supermodels, Künstlername: Nico. Es ist die Geschichte des tragischen Endes eines Lebens, das nicht nur „wie“ im Rausch verging. Als die „Priesterin der Finsternis“ feierten Fans die Velvet-Underground-Sängerin. Diesen diabolischen Sound in der Stimme weiß Dyrholm perfekt zu imitieren.  kjk

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