Erhebend

von Redaktion

Auch wenig esoterisch gesonnenen Geistern lag nach diesem Abend der Gedanke nahe, dass Seelenverwandtschaft möglich sein kann. Wer Israel Nash (Foto: Agentur) und seine Bande fantastischer Musiker im vollen, aber abgeteilten Münchner Strom erlebt hat, fühlte sich nicht nur einmal an Neil Young erinnert. Nash legte mit seinem aktuellen Album „Lifted“ ein zeitgemäßes und wahrhaftiges Peace-Love-and-Harmony-Manifest vor, dessen Live-Umsetzung bisweilen noch erhebender wirkte als auf Platte. Deutlich unterschieden sich die neuen Nummern von der trockenen Americana vorangegangener Veröffentlichungen. So leuchteten die mehrstimmigen, bisweilen psychedelischen und stabil im Midtempo verharrenden Nummern bei bestem Hallensound umso heller. Sehr zur Freude des Publikums wussten die fünf Mannen auf der Bühne mit Dynamik umzugehen.  cu Hörenswert ((((;

Artikel 3 von 6