Das Konzept der sogenannten Personality-Magazine ist simpel: Man nehme einen bekannten Sympathieträger und widme ihm ein eigenes Heft. Gruner + Jahr hat das bereits mit Barbara Schöneberger, Eckart von Hirschhausen und Joko Winterscheidt getan. Das Kalkül: Die vielen Fans des Stars hat man als Kunden schon in der Tasche. Und vermutlich wird auch Guido Maria Kretschmer „Shopping Queen“-Zuschauer dazu bewegen, einmal reinzuschauen in das neue Magazin, das seinen Namen trägt. Darüber wird es dann aber nicht hinausgehen. Zu durcheinander, zu wirr ist „Guido“. Er will berührende Geschichten erzählen, doch die wenigen, die sich auf den 194 Seiten finden, sind gehaltlos. Stattdessen ist’s „Shopping Queen“ als Zeitschrift. Outfit hier, Outfit da – und dazu Guidos Kommentar, ob’s gut ausschaut. Wühltisch statt Haute Couture. kjk
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