Melancholische Stimmung

von Redaktion

Annehmbar (((;;

Es geht ums Sterben, um Trauer und Verlust auf Laura Gibsons fünftem Album. Anders als bisher verwendet sie nicht die Gitarre als Fundament, sondern verschiedene Tasteninstrumente. Bedacht geschichtet mit elektronischem Geknusper, asiatisch anmutenden Streichersätzen oder Background-Chören, webt die Komponistin und Multi-Instrumentalistin komplexe und doch feingliedrige musikalische Gewänder für ihre Geschichten. Dass deren Grundstimmung angesichts des Sujets ruhiger, dunkler und melancholischer ausfällt als bisher, verwundert nicht. Es lohnt sich außerdem noch mehr, auf Laura Gibsons durchaus poetische Texte zu hören, durch die sie sich tief in die Seele blicken lässt. Obwohl „Goners“ ihr bislang bestes, weil anspruchsvollstes Album sein könnte, fällt der Zugang doch schwer. Es mangelt an Abwechslung, woran auch Befreiungsschläge wie das akustikgitarrengestützte „Slow Joke Grin“ oder das kantige „Tenderness“ nichts ändern können.  cu

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