Nette Oberfläche

von Redaktion

Annehmbar (((;;

Klingt vertraut: eine Zauber-Schule. Eine Teenagerin, die unvermutet dorthin kommt und sich als Auserwählte zu beweisen scheint. Doch anders als Harry Potter verdankt die Titelheldin von „Mary und die Blume der Hexen“ ihre magische Begabung nur kurzfristig dem Naschen einer Zauberpflanze. Und muss ihre Abenteuer allein mit Gewitztheit bestehen. Ästhetisch ist offensichtlich, was Regisseur Hiromasa Yonebayashi („Arrietty“) einst zum Lieblingsschüler von Anime-Großmeister Hayao Miyazaki machte: wunderschön fließende Animation, tolles Design, das englische Pastoral-Idylle, japanische Dämonologie mit osteuropäischem SF-Surrealismus verbindet. Doch die Verfilmung eines Kinderbuchs von Mary Stewart hat weder die Spannungsbögen, noch das Herz Miyazakis, die alles zusammenhielten. Hinter der reizvollen Oberfläche bleiben die Figuren zu flach fürs Mitfiebern. wil

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