Stephen King light

von Redaktion

Annehmbar (((;;

Eigentlich hat Andrew J. Rush das nicht nötig: Als Krimiautor feiert er seit Jahren Erfolge, vergleicht diese aber permanent mit denen Stephen Kings. Zudem hat er heimlich begonnen, unter dem Pseudonym „Pik Bube“ gewaltverherrlichende Schundromane zu verfassen. Dabei ist nicht der Umsatz die Motivation, sondern das – erst einmal theoretische – Ausleben dunkler Gedanken. Als ihn jedoch eine Fremde des Plagiats anklagt, nimmt Rushs reale Wut zu, und die böse Seite in ihm wird immer dominanter… Die düstere Geschichte um die Schattenseiten eines Menschen, die Joyce Carol Oates in ihrem Psychothriller „Pik- Bube“ heraufbeschwört, verstört, befremdet und kann letztlich nicht überzeugen. Wie ihr Protagonist Rush scheint sie (auch indem sie aus seinen Werken zitiert) Stephen King nachzuahmen – um daran wie ihre Figur zu scheitern.  mbl

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