Christopher Robin ist erwachsen geworden… leider. Winnie Puuhs Freund aus Kindertagen scheint all die Abenteuer mit Puuh, Tigger, Ferkel und I-Aah im Hundertmorgenwald vergessen zu haben. Nun lebt er – völlig fantasielos – in London, arbeitet zu viel und vernachlässigt seine Familie. Bis ihm eines Tages Puuh erscheint. Die meistens recht triste Atmosphäre in „Christopher Robin“ (gespielt von Ewan McGregor) wirft die Frage auf, ob eine Altersbegrenzung ab sechs Jahren angebracht gewesen wäre. Schließlich behandeln die Filme des in Bayern geborenen Marc Forster („Monster’s Ball“, „Wenn Träume fliegen lernen“, „James Bond: Ein Quantum Trost“) stets ernste Themen. Dennoch durchstößt in „Christopher Robin“ die kindliche Unbeschwertheit das Grau der Normalität und sorgt zusammen mit dem Bonusteil für einen warmherzigen Filmabend. bsz