Gleich mehrere Generationen Zuschauer würden jeden Filmkritiker verdammen, der den wohl wichtigsten Achtziger-Highschool-Film aller Zeiten lediglich als „Erträglich“ einstuft. Und das völlig zu Recht! Doch unglücklicherweise beschlossen einige Entscheider, die erste deutsche Blu-ray-Version von „Ferris macht blau“ so lieblos wie nur möglich zu gestalten: Null Bonusmaterial, kein deutscher Ton in 5.1, eine mäßige Bildqualität und ein kahles Menü mit Augenschmerz-Garantie. Wahrlich eine verpasste Chance: Gerade solch ein „Youngtimer“ schreit förmlich nach Extras wie einem Interview mit Matthew Broderick oder Erinnerungen der Beteiligten an den 2009 verstorbenen Regisseur John Hughes. Es wäre also durchaus möglich, dass gleich mehrere Generationen Zuschauer diese Blu-ray verdammen werden. Einziger Trost: Der Film „Ferris macht blau“ wird trotzdem weitere prägen. bsz