Der breiten deutschen Öffentlichkeit ist Prince – einer der größten Weltstars der Achtzigerjahre – erst wieder mit seinem Tod so richtig in Erinnerung gerufen worden. Irgendwie hatten fast alle außer den beinharten Fans ihn verloren im Laufe seiner Scharmützel mit der Plattenfirma, seiner reinen Instrumental- sowie Jazz-Alben, die seine Konversion zu den Zeugen Jehovas zum Thema hatten. Wie gut der Mann war, kann man aber wunderbar anhand dreier später Platten sehen, die jetzt erstmals als schmucke – natürlich in der Prince-Farbe Lila gehaltenen – Vinyl-Editionen zu haben sind. „Musicology“ (2004) wuchert mit dem coolen Funk, der ihn berühmt machte. „3121“ (2006) katapultierte ihn auf Platz eins der US-Charts mit zeitgenössischerem Sound, der zeigte, wo die angesagten Pop-Produzenten ihr Können herhatten. Und „Planet Earth“ (2007) präsentierte wieder den relaxten Funk-Rocker Prince. Keine Klassiker allesamt – nur sehr gute Popmusik. lö
Hervorragend (((((