Der Amerikaner Daniel Silva hat mit seiner Thrillerserie um den israelischen Geheimagenten Gabriel Allon in den vergangenen Jahren ein Millionenpublikum erreicht. In Silvas neuem Roman hat es der frühere Agent, der sich unter der bürgerlichen Fassade eines Kunstrestaurators tarnte, zum Chef des israelischen Geheimdienstes gebracht. Die Handlung schließt direkt an den Vorgängerroman „Die Attentäterin“ an. Ein weiteres Mal muss Allon versuchen, den Top-Terroristen Saladin zu fassen, der einen schweren Anschlag in London durchgeführt hat. Wieder muss sich Allon daran machen, seinen Feind mit allen Mitteln zu finden. Wie schon in den früheren Büchern der Reihe hat der Held auch in „Der Drahtzieher“ nur wenige Skrupel bei der Wahl seiner Mittel. Diese Krimi-Tradition wird also nahtlos fortgesetzt. mh