Der puerto-ricanische Popstar Luis Fonsi (40) hat mit seinem Superhit „Despacito ft. Daddy Yankee“ einen Rekord bei Youtube geknackt (Foto: Fernando Vergara/ dpa). Das Video, das schon seit einiger Zeit der erfolgreichste Clip auf der Plattform ist, verzeichnet jetzt mehr als sechs Milliarden Abrufe. Deutlich abgeschlagen auf Platz zwei und drei lagen am Dienstag der britische Sänger Ed Sheeran mit „Shape of you“ (4,09 Milliarden) und US-Rapper Wiz Khalifa mit „See you again ft. Charlie Puth“ (4,02 Milliarden). „Despacito“ war vor zwei Jahren veröffentlicht worden.
Die Vorsitzende des Vergabekomitees für den Literaturnobelpreis, Sara Danius, verlässt endgültig die Schwedische Akademie. Man habe entschieden, den Vorsitz von Danius vorzeitig zu beenden, teilte die Akademie mit. Danius hatte ihre Arbeit als Ständige Sekretärin des Gremiums im Zuge des Belästigungs- und Korruptionsskandals im April 2018 niedergelegt. Offiziell war die 56-Jährige weiter Mitglied der Akademie geblieben, da deren Statuten bislang keinen Austritt vorgesehen haben. Der Skandal bei der Akademie dreht sich um die mittlerweile ausgetretene Dichterin Katarina Frostenson und ihren Ehemann Jean-Claude Arnault. Dieser wurde Anfang Dezember von einem Berufungsgericht in Stockholm wegen Vergewaltigung zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Wie bereits gegen das Urteil der Vorinstanz ging er dagegen in Berufung. Die Akademie wirft den beiden auch vor, die Nobelpreisträger vorab ausgeplaudert zu haben.
Krimi-Autorin Ingrid Noll stellt der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein gutes Zeugnis aus. Vor allem dass die Grenzen im September 2015 nicht geschlossen wurden, sei richtig gewesen. „Den vielen Menschen ohne Perspektive musste einfach geholfen werden.“ Die Kanzlerin sei sachlich und nicht eitel wie die vielen „Gockel“ in der Politik, meint die Schriftstellerin. Die 83-Jährige hat selbst Erfahrungen als Flüchtling, nachdem sie mit ihrer Familie 1949 aus China fliehen musste.
Das Konzerthaus im oberpfälzischen Blaibach wird von März an auf einer 145-Cent-Briefmarke zu sehen sein. Laut bayerischem Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr wird das Gebäude 2019 zum Motiv einer der 52 Sonderbriefmarken. Das Bundesfinanzministerium gibt jedes Jahr Marken zu Themen der deutschen Geschichte und Kultur heraus. Aus 189 Vorschlägen wurde auch das Konzerthaus in Blaibach ausgewählt.