CD Elektronische Symphonie

von Redaktion

Hervorragend (((((

Bevor Techno, Trance und House entstanden, war er schon da: Robert Schroeder. Der Aachener Avantgardist ist neben Klaus Schulze einer der Gründerväter der deutschen elektronischen Musik. Dabei ist Schroeder seit seinen Anfängen in den späten Siebzigern der Spielart der „Berliner Schule“ treu geblieben: atmosphärischer, filigran verschachtelter, sphärischer Ambient. Nun hat er sein, sage und schreibe, 39. Album veröffentlicht. Man darf es getrost zu seinen besten zählen. Schroeders originelle, fein ziselierte Klanglandschaften, die er ausschließlich mit dem Synthesizer erzeugt, sind von pulsierender Kraft und starker, innerer Spannung. Dabei entsteht eine hypnotische Energie, die trotz der typischen, wiederkehrenden Sequenzfolgen nie eintönig wird. Wunderbar auch, dass die acht Titel miteinander verbunden sind, sodass das Album eine 70 Minuten lange elektronische Symphonie bildet. mei

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