BUCH Paris, wie es gern wäre

von Redaktion

Lesenswert ((((;

Ein Pavillon im Jardin du Luxembourg, ein Schachbrett, eine staunende Menge. Das ist Paris! Nicht die Bilder der brennenden Kathedrale, die gerade um die Welt gehen. Solche traurigen Szenen sind nichts für Jean-Jacques Sempé. Der begnadete französische Zeichner zeigt immer unser aller rosarote Sicht auf die Stadt, geprägt von verklärten Bildern aus unzähligen Liebesfilmen und -büchern. Paris wie im Klischee. Ganz bewusst. Und damit die gelungene Illustrierung der Erzählung „Ein Kampf“ von Patrick Süskind. Denn auch die atmet die französische Metropole, wie wir sie lieben. Es duftet nach Zigaretten mit langen Filtern, nach Rotwein, nach Café und frisch gebackenen Croissants. Und erzählt von zwei Männern, die sich von vielen Augen beobachtet eine Schachpartie liefern. Der Ausgang? Nachlesen! In jedem Falle: zauberhaft überraschend.  kjk

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