Wer den japanischen Horrorfilm „Ringu“ gesehen hat, wird danach Videokassetten (sofern noch vorhanden) unbekannten Inhalts mit größter Vorsicht behandeln. 1998 kam der Film von Hideo Nakata in die Kinos, ein schaurig schöner und
äußerst erfolgreicher Meilenstein des Teenie-Horrors. Das US-Remake ließ nicht lange auf sich warten. Mit „The Ring“ erzählte Gore Verbinski die Geschichte rund um eine Clique verstörter Jugendlicher, die durch einen auf Video gebannten Fluch zu Tode kommen, einfach noch einmal. Zum Teil bis auf die Einstellung identisch, nur mit bekannten Darstellern wie Naomi Watts. Die Fortsetzung der US-Fassung von Original-„Ringu“- Regisseur Nakata schließt mit einer langatmigen Geschichte nicht flüssig an den Vorgänger an. Dafür ist der mit vielen Extras, zwei Making-of und viel unveröffentlichtem Material ausgestattete Bonusteil sehr gut. ulf