Banderas in München

von Redaktion

Das Filmfest verleiht dem spanischen Star den CineMerit-Award

Cannes hat ihn gerade geehrt – und nun kommt der spanische Star Antonio Banderas (58; Foto: Petros Giannakou- ris/AP/dpa) zum Filmfest München. Er wird in diesem Jahr mit dem Ehrenpreis des Festivals, dem CineMerit-Award, ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr, Antonio Banderas an diesem Höhe- punkt seiner Karriere beim Filmfest in München begrüßen zu dürfen“, sagte Festivalleiterin Diana Iljine. Banderas präsentiert in München seinen neuen Film „Leid und Herrlichkeit“ (Regie: Pedro Almodóvar). Für die Hauptrolle bekam der Künstler an der Côte d’Azur die Palme als bester Darsteller. Das Werk über das Leben von Salvador Mallo, einem berühmten Regisseur, läuft in Deutschland am 25. Juli an.

Die Münchner Verleihung findet am 29. Juni statt. Banderas ist nicht der einzige Ehrenpreisträger in diesem Jahr. Wie bekannt, bekommt auch der Brite Ralph Fiennes („Der englische Patient“ und Voldemort aus den „Harry Potter“-Filmen) den CineMerit-Award.

Antonio Banderas, 1960 in Málaga geboren und ausgebildeter Theaterschauspieler, ist während seiner Kinokarriere zu einem eingefleischten Almodóvar-Darsteller geworden. Das Filmfest München zeichnet Banderas Entwicklung in einer kleinen Reihe seiner Arbeiten nach. Sein Spiel in der wildbewegten Almodóvar-Komödie „Fessle mich!“ von 1989 öffnete ihm die Türen in Hollywood. Dort drehte er 1995 mit Roberto Rodriguez den Actionfilm „Desperado“. Banderas verkörperte den Sänger El Mariachi, der seine ermordete Geliebte rächen will. 1997 ist der Spanier dann Che Guevara. Und der erzählt in Alan Parkers „Evita“ die Geschichte von Argentiniens StaatsIkone. Den Abschluss der kleinen Hommage macht Martin Campbells „Die Maske des Zorro“ (1998), in der Banderas alias Alejandro Murrieta schon wieder als Revoluzzer unterwegs ist. Das Filmfest läuft vom 27. Juni bis zum 6. Juli. mm

Informationen

unter www.filmfest-

muenchen.de.

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