Gleich fünf Premieren werden im Rahmen der Festspiel-Werkstatt herausgebracht, einem mittlerweile etablierten Forum für zeitgenössisches Musiktheater. „Selbstermächtigung“ (Premiere am 18. Juni) versteht sich als musikalische Begehung der Ausstellung „Utrecht, Caravaggio und Europa“ in der Alten Pinakothek. „Eva und Adam“ (ab 19. Juni, Reithalle) ist ein Projekt, an dem Flüchtlinge sowie Münchner mit und ohne Migrationshintergrund beteiligt sind. Komponist ist Benedikt Brachtel. „Z“ (ab 1. Juli, Reithalle) von Minas Borboudakis wurde im vergangenen Jahr in Athen uraufgeführt. Das Stück thematisiert in Form einer Parabel die Ermordung eines linken pazifistischen Politikers durch militärnahe rechte Kreise. Der Komponist steht in München selbst am Pult. „Duo“ (ab 12. Juli, Reithalle) ist ein Tanzprojekt, das auf dem Musikstück „Schnee“ von Hans Abrahamsen basiert. Der Däne bringt im Dezember seine „Schneekönigin“ im Nationaltheater heraus. „Requiem für einen Lebenden“ von Felix Leuschner (ab 21. Juli, Reithalle) befasst sich mit den letzten Stunden eines zum Tode Verurteilten. th