1632 will man in Ammergau Kirchweih feiern – und sich weder von Krieg noch Pest schrecken lassen. Die Menschen fühlen sich sicher, denn sie haben ihr Dorf nach außen abgeriegelt. Kein Kranker kann zu ihnen. Das gelingt Kaspar Schisler, einem Einheimischen, der zwei Jahre nicht mehr daheim war, dennoch. Die Seuche wütet und fördert viel Böses unter den Menschen zutage. Schließlich hat Vitus, Schislers älterer Sohn, den Mut zur Hoffnung. Er ruft die Überlebenden zu einem Gelübde auf. Mit einem Passionsspiel alle zehn Jahre will er der Oberflächlichkeit entgegentreten.