Und wenn du denkst: „Besser geht’s nicht mehr“, kommt von irgendwo ein Hollywood-Regisseur daher. In diesem Fall heißt er Neil Burger. Und hat den französischen Kinohit „Ziemlich beste Freunde“ im US-amerikanischen Remake „Mein Bester und ich“ neu inszeniert. „War Burger das Original nicht originell genug?“, fragte unsere Kritikerin bei Kinostart. Tatsächlich ist es ein Jammer, dass der Regisseur dem Publikum nicht mehr zutraut. Der feine Humor, den die „Ziemlich beste Freunde“-Macher Olivier Nakache und Éric Tole in ihrem Überraschungserfolg 2011 zeigten, verschwindet in der Neuverfilmung völlig. Stattdessen: derbe Zoten und zu viel Palaver zwischen dem querschnittsgelähmten Milliardär und seinem unkonventionellen Pfleger. Gespielt werden sie von Bryan Cranston und Kevin Hart. Ein altes Prinzip: Mit Stars die Leute an die Kinokasse locken. Als sei der Inhalt selbst dann egal. Sehr schade. kjk