Manierlicher Aufgalopp

von Redaktion

Hörenswert ((((;

Beim Konzert in der Münchner Olympiahalle konnte man gut erkennen, was der US-amerikanischen Metalband Lamb of God abgeht – zumindest im Vergleich zu den Säulenheiligen des Genres, Slayer, deren Vorband sie waren. Zwar sägt die Rhythmusgitarre mächtige Riffs, der Sänger changiert zwischen melodiösen Passagen und Gegrunze. Aber letztlich fehlt ihnen die Prise überraschendes, explosionshaftes Chaos, das bei den extremen Heavy-Metal-Spielarten den Unterschied macht zwischen spannend und so la la. Nun ist das Paradewerk der Band aus Virginia, „Ashes of the Wake“ von 2004, digital und auf Doppel-Vinyl neu aufgelegt worden. Und wenn man nicht gerade Slayer danach hört, macht das doch einen ganz manierlichen Eindruck, besonders der Aufgalopp „Laid to rest“, „Hourglass“ und

„Now you’ve got something to die for“. Aber dann fehlt einem doch ein wenig das überraschende Chaos…  lö

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