Kate Shackleton ist eine viel beschäftigte Frau in einem für das Jahr 1922 ungewöhnlichen Beruf. Sie arbeitet als Privatdetektivin und soll gestohlene Juwelen finden. Zudem nimmt sie auf Bitten eines Kriegsveteranen die Suche nach dessen Enkelin auf. Damit nicht genug, stößt sie auch noch zufällig auf eine Leiche, aus deren Brust ein Dolch ragt. Viel Arbeit also für Shackleton. Frances Brodys neuer Krimi „Mord braucht keine Bühne“ ist leider dennoch eine Enttäuschung. Die Geschichte ist fade und ohne große Höhepunkte erzählt. Die Figuren bleiben blass und ohne Eigenschaften. Auch hat der historische Hintergrund keinen Bezug zur Handlung, sodass der Leser nicht merkt, dass der Roman Anfang der Zwanzigerjahre spielt. sp