Der zu Gewaltausbrüchen neigende Bauarbeiter Malky (Orlando Bloom) kehrt nach Jahren zurück in seine Heimatstadt. Dort bringen ihn die Abrissarbeiten an einer Kirche in eine schwierige Situation, denn sie fördern etwas zutage, was Malky lange sorgsam verdrängte: Hier wurde er als Bub von einem Priester missbraucht. Nun brechen die schlecht verheilten Wunden wieder auf. Orlando Bloom ist der bekannteste Name dieser ambitionierten, aber kleinen britischen Produktion. Der „Herr der Ringe“-Star in dieser für ihn ungewohnten Rolle dürfte wohl auch der Grund sein, warum man eine internationale Heimkino-Auswertung des Films überhaupt wagte. Doch die Inszenierung der Brüder Ludwig und Paul Shammasian ist auch sonst gelungen – obwohl das Thema und die überzeugenden Darsteller ein weniger pathetisches Ende verdient hätten. ulf