Im englischsprachigen Raum ist es weit verbreitet, unvollendete Manuskripte von lebenden Autoren fertig schreiben zu lassen. Doch nicht immer ist das von Erfolg gekrönt. Ein solcher Fall ist Agatha Christies „Geheimnis der vier Briefe“, in dem Hercule Poirot versucht, einen Fall mithilfe eines Rautengitterkuchens zu lösen, was aber auch in der Vollendung des Textes durch Sophie Hannah nicht überzeugt. So fällt dem routinierten Sprecher Wanja Mues die nahezu unlösbare Aufgabe zu, einen komplizierten, am Reißbrett entworfenen und uneinheitlichen Krimi in einer wenig einfühlsamen Übersetzung in einen griffigen Sprachduktus umzuwandeln. Das glückt ebenfalls nicht ganz. hilo