Ein Roman wie eine erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen. „Im Freibad“, das Erstlingswerk von Libby Page, kultiviert die Freude am Schwimmen. Vor allem aber ist es eine Hommage an die Bedeutung des Freibads als sozialem Raum, als Ort, an dem immer noch alle Schichten und Altersklassen aufeinandertreffen. Das macht das Bad im Londoner Stadtteil Brixton so kostbar und so fragil. Denn ausgerechnet hier will ein privater Investor einen Luxusbau mit Privat-Pool errichten. Doch Widerstand formiert sich. Für die 86-jährige leidenschaftliche Schwimmerin Rosemary ist das Schwimmbad ein Teil ihres Lebens, die junge Journalistin Kate wiederum wittert hier eine Story. Die beiden rüttelt also die Nachbarschaft auf. Ein Buch voller Herzenswärme und Menschlichkeit mit aktueller Brisanz. Denn der Kampf um Heimat und Identität wird an vielen Orten auf der Welt geführt. sp