Einblick in Kunerts umfangreiches Werk

von Redaktion

1950 erschien sein erster Gedichtband „Wegschilder und Mauerinschriften“ im Aufbau-Verlag der ehemaligen DDR. 1963 publizierte er dann mit „Erinnerung an einen Planeten“ erstmals eine Lyriksammlung im westdeutschen Carl Hanser Verlag. Für den Göttinger Wallstein Verlag arbeitete der Autor in den vergangenen Jahrzehnten an seinem „Big Book“, einem Konglomerat aus lyrischen Skizzen, Traumnotaten und Tagesnotizen in mehreren Bänden. 2001 erschien „Nachrichten aus Ambivalencia“, 2011 „Die Geburt der Sprichwörter“, 2013 „Tröstliche Katastrophen“. Bei Wallstein kam in diesem Jahr auch Kunerts zweiter Roman „Die zweite Frau“ heraus. Bekannt sind ebenso seine vielen Filmdrehbücher. Etwa von „Das Stacheltier: Eine Liebesgeschichte“ (1953) oder von „Abschied“ (1968), in dem er auch als Schauspieler mitwirkte.

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