Liselotte Pulver, 1929 in Bern geboren, wo sie auch heute lebt, war einer der Stars des Kinos der Fünfziger- und Sechzigerjahre. Sie drehte unter anderem mit Hans Albers, Gustaf Gründgens, Heinz Rühmann, Curd Jürgens, O. W. Fischer und Hardy Krüger.
Nach Engagements am Stadttheater Bern und am Schauspielhaus Zürich war sie in Filmen wie „Ich denke oft an Piroschka“ (1955), „Die Zürcher Verlobung“ (1957), „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ (1957), „Das Wirtshaus im Spessart“ (1958) und „Kohlhiesels Töchter“ (1962) zu sehen.
Der internationale Durchbruch gelang ihr 1958 mit „Zeit zu leben und Zeit zu sterben“. Unter der Regie von Billy Wilder spielte Pulver 1961 in „Eins, Zwei, Drei“ und hätte auch neben Charlton Heston in „El Cid“ mitwirken sollen. Doch sagte sie wegen eines anderen Drehs ab. Der Film wurde dann mit Sophia Loren ein Welterfolg. Pulver war von 1961 bis zu dessen Tod 1992 mit dem Schauspieler und Regisseur Helmut Schmid verheiratet; das Paar hat zwei Kinder.