Den Verleger Hendrik te Neues hat nicht jeder erkannt – doch ganz viele Menschen, die sich für Malerei, Fotografie oder Reisen interessieren, kennen die legendären Bildbände und Kunstbücher aus dem Verlagshaus, das den Nachnamen des 67-Jährigen trägt. Wie erst gestern Abend bekannt wurde, beging das präsente, aber sich nie in den Vordergrund drängende Mitglied der Münchner Society Suizid – und hinterlässt eine geschockte Gesellschaft. Seine Ex-Frau, Moderatorin und Schauspielerin Caroline Beil, mit der te Neues von 2002 bis 2005 verheiratet war, zeigte sich gegenüber „Bild“ „zutiefst erschüttert.“ Sie beschrieb ihn als rastlosen, agilen Menschen, der das Leben, seine Freunde und seinen Sohn geliebt habe. Gleichwohl habe er, wie Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel, die von 2006 bis 2014 mit te Neues liiert war, offenlegt „seit Jahren mit Depressionen zu kämpfen“ gehabt.
Der britische Musiker Ozzy Osbourne (70) hat seine Europatournee für 2020 abgesagt – und zugleich ein neues Album angekündigt. Der für Februar/März 2020 in Europa eingeplante Teil seiner „No more Tours 2“-Tournee verschiebt sich demnach erneut aus gesundheitlichen Gründen. Das München-Konzert wäre am 5. März gewesen. Mit einem Röntgenbild erklärt der frühere Frontmann der Band Black Sabbath auf Instagram die Gründe: „Wie ihr vielleicht wisst oder auch nicht wisst, hatte ich Anfang des Jahres einen bösen Sturz. Dabei wurden alle Wirbel in meinem Nacken zerstört, und ich musste mich operieren lassen.“
Die Kritik an den Salzburger Festspielen wegen des neuen Großsponsors Gazprom reißt nicht ab. „In Zeiten der sich zuspitzenden Klimakrise ist diese Zusammenarbeit ein falsches Signal“, teilte Heinrich Schellhorn, Landessprecher der Salzburger Grünen, mit. „Um die Unabhängigkeit und die Glaubwürdigkeit der künstlerischen Arbeit zu schützen, muss die Wahl der Sponsorengelder auch ethischen Kriterien entsprechen.“ In der vergangenen Woche hatten die Festspiele Verträge mit dem russischen Konzern und der österreichischen OMV unterzeichnet. 2018 hat sich Nestlé als einer der Hauptsponsoren zurückgezogen, in die Bresche sprang die Stiftung des deutschen Milliardärs Klaus-Michael Kühne. Dem Vernehmen nach will Gazprom 2020 unter anderem eine Premiere unterstützen, dabei soll es sich um Mussorgskys „Boris Godunow“ mit Mariss Jansons am Pult und in der Regie von Christof Loy handeln.