Der britische Musiker Ozzy Osbourne (70) hat seine Europatournee für 2020 abgesagt – und zugleich ein neues Album angekündigt. In einem Instagram-Video teilte er mit: „Ich verschiebe die Tournee, weil ich noch nicht bereit bin. Ich gehe nicht in Rente, ich habe noch immer Konzerte zu spielen, aber wenn ich für die Nordamerika-Tour zurückkehre, möchte ich zu hundert Prozent bereit sein, da hinauszugehen und euch von euren verdammten Hockern zu hauen. Außerdem ist ein neues Album unterwegs.“ Der für Februar/März 2020 in Europa eingeplante Teil seiner „No more Tours 2“-Tournee verschiebt sich demnach erneut aus gesundheitlichen Gründen. Das München-Konzert wäre am 5. März gewesen. Mit einem Röntgenbild erklärt der frühere Frontmann der Band Black Sabbath die Gründe: „Wie ihr vielleicht wisst oder auch nicht wisst, hatte ich Anfang des Jahres einen bösen Sturz. Dabei wurden alle Wirbel in meinem Nacken zerstört, und ich musste mich operieren lassen. Jetzt habe ich mehr Schrauben und Muttern in meinem Nacken als in meinem Auto. Ich sterbe nicht, ich erhole mich.“
Die Kritik an den Salzburger Festspielen wegen des neuen Großsponsors Gazprom reißt nicht ab. „In Zeiten der sich zuspitzenden Klimakrise ist diese Zusammenarbeit ein falsches Signal“, teilte Heinrich Schellhorn, Landessprecher der Salzburger Grünen, mit. „Um die Unabhängigkeit und die Glaubwürdigkeit der künstlerischen Arbeit zu schützen, muss die Wahl der Sponsorengelder auch ethischen Kriterien entsprechen.“ In der vergangenen Woche hatten die Festspiele Verträge mit dem russischen Mineralölkonzern Gazprom und der österreichischen OMV unterzeichnet. 2018 hat sich Nestlé als einer der Hauptsponsoren zurückgezogen, in die Bresche sprang die Stiftung des deutschen Milliardärs und Logistikunternehmers Klaus-Michael Kühne. Dem Vernehmen nach will Gazprom 2020 unter anderem eine Premiere unterstützen, dabei soll es sich um Mussorgskys „Boris Godunow“ mit Mariss Jansons am Pult und in der Regie von Christof Loy handeln.
Eine Gitarre des früheren Nirvana-Frontmanns Kurt Cobain (1967-1994) steht bei einer Versteigerung in New York zum Verkauf. Sie könnte 300 000 bis 500 000 Dollar einbringen. Die türkisfarbene Fender Mustang, die für den linkshändigen Musiker angefertigt wurde, kommt Ende Oktober im Rahmen der zweitägigen Auktion „Icons & Idols“ unter den Hammer, wie das Auktionshaus Julien’s Auctions mitteilte. Dazu gehört ein Brief von Cobains Witwe Courtney Love, in dem es heißt, dass dieses Instrument eine Lieblingsgitarre des Grunge-Musikers gewesen sei. Versteigert wird auch eine olivgrüne, verwaschene Strickjacke, die der Sänger fünf Monate vor seinem Tod bei einer Session des Musiksenders MTV trug – Schätzwert: 200 000 bis 300 000 Dollar.