Russlands Intelligenz verbringt den Sommer am Vorabend der Revolution von 1905 in der Sommerfrische. Man ergeht sich in Plaudereien, Liebestände- leien und im schöngeistigen Nichtstun. Mit enormer Präzision analysieren diese klugen Köpfe immer wieder ihre persönliche und auch die gesellschaftliche Lage. Doch aus der Reflexion erwächst keine Aktion: Unter der Oberfläche des niveauvollen Gedankenaustauschs lauern Gleichgültigkeit, Kälte, Egoismus. Einen Ausweg scheint es nicht zu geben.