Was ist „Death Stranding“? Ein Spiel? Ein interaktiver Film? Ein Kunstwerk? Der Japaner Hideo
Kojima, Produzent der legendären „Metal Gear“-Reihe, hat ein faszinierendes und oft auch frustrierendes Abenteuer geschaffen. Im ungewöhnlichsten und ambitioniertesten Videospiel des Jahres hat die Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen ihr Finale erreicht. Der Kurier Sam Bridges, gespielt von Norman Reedus, muss zu Fuß Waren in die letzten Städte transportieren. Dabei kämpft er gegen untote Wesen, die aus einer Art Urschlamm aufsteigen. Doch die Botschaft von Kojimas Endzeit-Szenario ist optimistisch. Was auch passiert: Menschen werden in der Lage sein, Neues und Großes zu erschaffen – aber nur, wenn sie sich auf das Miteinander besinnen (Für PS4/ ab 16 Jahren/ 60 Euro). jh